Global Climate Strike, 20-27 Sept.

Kommenden September werden wir millionenfach unsere Arbeitsplätze und Wohnungen verlassen und zusammen mit den Jugendlichen auf die Straße gehen. Wir fordern den Ausstieg aus dem Zeitalter der fossilen Brennstoffe.

Unser Haus brennt — tun wir etwas dagegen. Wir fordern Klimagerechtigkeit für alle.

↓ Ich bin bereit. ↓

“Wer außer dir? Wann außer jetzt?

Die weltweit größte Klimamobilisierung aller Zeiten ging von Kindern aus.
Nun müssen Erwachsene mitmachen. Sieh dir dieses Video an und erfahre, warum wir im September #AlleFürsKlima brauchen!de.globalclimatestrike.net

Ich bin dabei

Mach mit beim Klimastreik im September

Ich werde mich den jungen Menschen auf der Straße für globale Klimastreiks und eine Aktionswoche anschließen, um das Ende des fossilen Zeitalters und dringende Maßnahmen gegen den Klimakollaps zu fordern.

 

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Häufige Fragen

Wann finden die globalen Klimastreiks statt?

Junge Menschen haben die Welt mit ihren beeindruckenden Schulstreiks für den Klimaschutz Fridays for Future wachgerüttelt. Wir haben es mit einer verheerenden Klimakatastrophe zu tun und steuern auf gefährliche Kipppunkte zu. Deshalb rufen junge Leute die Menschen auf dem ganzen Planeten auf, dem Business as Usual Einhalt zu gebieten und sich am 20. September, kurz vor einem UN-Gipfel zum Klimanotstand, und dann noch einmal am 27. September den globalen Klimastreiks anzuschließen.

Gemeinsam werden wir die Alarmglocken schrillen lassen und den Politiker*innen zeigen, dass sie so nicht mehr weitermachen können. Die Klimakrise wartet nicht, also tun wir es auch nicht.

Was ist geplant?

Millionen Schüler*innen verlassen jeden Freitag ihre Klassenzimmer und streiken für den Klimaschutz. Jetzt hoffen sie, dass sich alle anderen mit ihnen zusammentun und handeln. Für das Klima zu streiken bedeutet, massenhaft Wohnungen, Büros, Äcker, Höfe und Fabriken zu verlassen.

Alle werden gebraucht, um dem Business as Usual Einhalt zu gebieten: Von Sportgrößen, Filmstars und Lehrkräften bis hin zu den Beschäftigten der Lebensmittelindustrie, psychologischen Fachkräften, Lieferpersonal und allem, was dazwischen liegt. Wir alle, egal mit welchem Hintergrund, können uns beteiligen, wenn wir uns weigern, den Status quo zu akzeptieren.

In 150 Ländern organisieren sich schon Leute für die globalen Klimastreiks im September. Einige werden gegen neue Gaspipelines und Kohleminen oder die finanzierenden Banken protestieren, andere werden die Ölkonzerne, die diese Krise schüren, und die Politiker*innen, die das zulassen, anprangern. Wieder andere werden an diesem Tag an ihrem Wohnort das Bewusstsein schärfen und auf gerechte und faire Lösungen für die Klimakrise drängen.

Auf einem Planeten, auf dem eklatante Ungleichheit herrscht, werden nicht alle einen Tag frei machen und sich in gleicher Weise beteiligen können. Aber wir alle können Position beziehen und dafür sorgen, dass unsere Stimmen gehört werden. Hier steht, wie das geht.

Warum für den Klimaschutz streiken?

Unser Haus brennt. Die Klimakrise ist ein Notstand, aber wir handeln nicht entsprechend. Menschen auf der ganzen Welt sind gefährdet, wenn wir zulassen, dass die Kohle-, Öl- und Gaskonzerne weiterhin Öl ins Feuer gießen.

Unser aufgeheizter Planet fügt schon jetzt Millionen Menschen Schaden zu. Wenn wir jetzt nichts tun, um einen gerechten und schnellen Umstieg von den fossilen Brennstoffen auf 100% Erneuerbare in Bürger*innenhand zu schaffen, dann wird die Klimakrise immer ungerechter.

Wir müssen jetzt handeln. Wir müssen die Kohle-, Öl- und Gasverbrennung stoppen und eine schnelle Energierevolution herbeiführen, deren Kernpunkte Gleichheit, Entschädigung und Klimagerechtigkeit sind.

Doch wenn das gelingen soll, müssen wir alle zusammenarbeiten. Mach mit bei den Klimastreiks ab dem 20. September — drei Tage vor dem UN-Gipfel gegen den Klimanotstand — und weiter am 27. September.

Wir werden millionenfach unsere Wohnungen, unsere Arbeitsplätze, unsere Schulen und Unis verlassen, den Klimanotstand erklären und den Politiker*innen zeigen, was es bedeutet, gemäß den Erfordernissen von Wissenschaft und Gerechtigkeit zu handeln.

Die Klimakrise wartet nicht, also warten wir auch nicht.

Was können wir erreichen?

Diese Klimastreiks allein werden die Klimakrise nicht lösen. Sie können aber zeigen, dass die Leute nicht mehr bereit sind, so weiterzumachen wie bisher. Die Dringlichkeit der Klimakrise erfordert einen neuen Ansatz und eine gerechte Antwort, die auf Menschenrechten, Gleichheit und Gerechtigkeit basiert.

Im letzten Jahr hat Greta Thunbergs einsamer Protest die Aufmerksamkeit der Welt erregt und nun lassen Millionen Schüler*innen die Alarmglocken schrillen. Jetzt sind wir an der Reihe: Stellen wir uns hinter die Jugendlichen und zeigen den Politiker*innen, welche Macht die Forderung der Menschen nach Klimagerechtigkeit entfalten kann. Die Klimastreiks im September sind der Beginn einer riesigen Aktionswelle und werden die Ambitionen auf der ganzen Welt erneuern.

Wer streikt für den Klimaschutz?

Alle! Die streikenden Schüler*innen wollen den 20. September zur bislang größten Mobilisierung machen. In über 150 Ländern bereiten sich Gewerkschaften und Erwachsene bereits auf eigene Klimastreiks vor.

Wir wissen, dass sich Gruppen aus den Bereichen Umweltschutz, öffentliche Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Entwicklung beteiligen werden. Aber wir wollen einfach zeigen, dass diejenigen, die sich gegen diese Krise stemmen, Millionen Menschen hinter sich haben, denen der Klimanotstand zunehmend Sorgen macht, die bislang aber noch weitgehend abseits stehen.

Wir werden alles aufbieten müssen, was wir können, um Millionen Menschen weltweit auf die Straße zu bringen. Also schließ dich uns an. Das Zeitfenster für wirksame Klimaschutzmaßnahmen schließt sich rasant.

Worauf wartest du noch?

Die Klimakrise ist ein Notstand — wir wollen, dass alle entsprechend handeln. Wir fordern Klimagerechtigkeit für alle.

Unser aufgeheizter Planet fügt schon jetzt Millionen Menschen Schaden zu. Wenn wir jetzt nichts tun, um überall einen gerechten und schnellen Umstieg von den fossilen Brennstoffen auf 100% erneuerbare Energien zu schaffen, dann wird die Klimakrise immer ungerechter.

Wir müssen jetzt handeln, um die Kohle-, Öl- und Gasverbrennung zu stoppen und eine schnelle Energierevolution herbeizuführen, deren Kernpunkte Gleichheit, Entschädigung und Klimagerechtigkeit sind.

Und wenn ich nicht streiken kann?

Arbeitnehmer*innenrechte und Arbeitsgesetze sind weltweit sehr unterschiedlich und nicht alle können arbeiten, streiken oder Gewerkschaftsmitglieder sein. Auf einem eklatant ungerechten Planeten können manche auf keinen einzigen Tagelohn verzichten; und manche Arbeitgeber*innen würden Beschäftigte, die einen Streik wagen, sofort entlassen.

Und von manchen Arbeitsplätzen kann man einfach nicht weg: Notärztinnen und Notärzte sollten nicht aufhören, Leben zu retten. Doch viele können ihre Arbeit 24 Stunden lang aufschieben, ohne Sorge haben zu müssen, sie dadurch zu verlieren.

Der Streik, zu dem die Jugendlichen für den 20. September aufgerufen haben, ist der Beginn einer Aktionswoche für den Klimaschutz. Überall auf der Welt werden Pläne geschmiedet, bei denen Erwachsene gemeinsam mitmachen, den Protest verstärken und aktiv für den Klimaschutz eintreten dürfen.

Hier zeigen wir verschiedene Möglichkeiten, dich an den Klimastreiks zu beteiligen, wenn du am 20. oder 27. September eigentlich arbeiten solltest.

Wer unterstützt die Klimastreiks?

Die Klimastreiks wurden von Schülerinnen und Schülern initiiert, die sich über die Plattform #FridaysForFuture organisierten.

Diese Mobilisierung für den globalen Klimastreik ist die gemeinsame Reaktion einer breiten Koalition von Gruppen, NGOs, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen auf der ganzen Welt auf den Aktionsaufruf der Jugendlichen für September..

Unsere gemeinsamen Anstrengungen für den September beruhen auf diesen Grundsätzen.

Was ist Sinn und Zweck der Klimastreiks?

Die Klimakrise ist ein Notstand — wir wollen, dass alle entsprechend handeln. Wir fordern Klimagerechtigkeit für alle.

Unser aufgeheizter Planet fügt schon jetzt Millionen Menschen Schaden zu. Wenn wir jetzt nichts tun, um überall einen gerechten und schnellen Umstieg von den fossilen Brennstoffen auf 100% erneuerbare Energien zu schaffen, dann wird die Klimakrise immer ungerechter.

Wir müssen jetzt handeln, um die Kohle-, Öl- und Gasverbrennung zu stoppen und eine schnelle Energierevolution herbeizuführen, deren Kernpunkte Gleichheit, Entschädigung und Klimagerechtigkeit sind.

Sind Erwachsene willkommen?

Unbedingt! Die streikenden Schüler*innen haben alle eingeladen, sich mit ihnen zu solidarisieren und am 20. und 27. September gemeinsam mit ihnen auf die Straße zu gehen. Diese globale Bewegung soll den Führungskräften auf der ganzen Welt zeigen, dass unsere Bewegung stärker und stärker wird und dass wir nicht nachgeben werden, bis Klimagerechtigkeit für alle herrscht. Das hier ist erst der Anfang.

Warum zwei verschiedene Tage?

Wie die streikenden Jugendlichen gezeigt haben, entfalten permanente Aktionen Woche für Woche eine enorme Kraft, die dem Ausmaß des Klimanotstands entspricht. Diese Tage im September sind nur der Anfang einer permanenten Massenmobilisierung, die notwendig sein wird, um die Politiker*innen weltweit dazu zu bringen, gemäß den Erfordernissen von Wissenschaft und Gerechtigkeit zu handeln.

Unterschiedliche Gruppen in verschiedenen Regionen der Welt mobilisieren aus unterschiedlichen Gründen entweder für den 20. oder für den 27. September oder für beide Tage — hier eine Liste mit wichtigen Daten für die einzelnen Länder (folgt in Kürze).

Am 20. September — drei Tage vor dem UN-Gipfel in New York gegen den Klimanotstand — mobilisieren Jugendliche vom Netzwerk Fridays for Future für den bislang größten globalen Klimastreik. Sie haben alle eingeladen, sich am Freitag, den 20. September, und erneut am darauf folgenden Freitag, den 27. September, einzureihen, wenn sie sich zum weltweiten Generalstreik (Earth Strike) zusammenschließen.

Die Partnerorganisationen für den globalen Klimastreik bestärken alle, sich an beiden Tagen und darüber hinaus zu beteiligen.

Neueste Updates

„Darum streiken wir in Nepal.“

Trotz der Risiken hier am „dritten Pol“ geht die Suche nach fossilen Brennstoffen weiter. Deshalb müssen wir uns am globalen Klimastreik beteiligen.

Fragen und Antworten zum Klimastreik in Indonesien

Cimbyo Ketaren ist ein muslimischer Klima-Aktivist, der in Indonesien Aktionen zum Klimastreik vorbereitet. Vor der Veranstaltung zum weltweiten Streik, die er in Bengkulu organisiert, sprach er mit uns über seine Pläne und darüber, was sein Glaube mit Klima-Aktivismus zu tun hat.