Millionen von Teilnehmenden der Schulstreiks haben deutlich gemacht, dass sie den Klimaschutz ernst nehmen.

Schließt ihr euch als Erwachsene an?

Die Teilnehmenden der Schulstreiks rufen zu massiven Klimastreiks und einer Aktionswoche ab dem 20. September auf. Alle sind eingeladen: junge Menschen, Eltern, Arbeitende und alle, die sich um das Klima sorgen.

Menschen auf der ganzen Welt werden angesichts der Klimakrise das „Business as usual“ stoppen. Wir werden uns den jungen Menschen auf der Straße anschließen, um das Ende des fossilen Zeitalters und dringende Maßnahmen gegen den Klimakollaps zu fordern.

Ich bin dabei

Mach mit beim Klimastreik im September

Ich werde mich den jungen Menschen auf der Straße für weltweite Klimastreiks und eine Aktionswoche anschließen, um das Ende des fossilen Zeitalters und dringende Maßnahmen gegen den Klimakollaps zu fordern.

 

Hallo !

Wir haben deine Kontaktdaten noch vom letzten Mal – du kannst einfach unten auf die Schaltfläche klicken, um fortzufahren.

Nicht ? Ausloggen

Wir können dich nur dann auf dem Laufenden halten, wenn du einverstanden bist, E-Mails von uns zu erhalten.

Diese Aktion wird durchgeführt von 350.org für den Weltweiten Klimastreik. Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Nutzungsbedingungen und unserer Datenschutzerklärung zu. Du kannst dich jederzeit abmelden

WEITERE INFORMATIONEN

Wann findet die Klimastreiks statt?

Junge Menschen, die weltweit wirkungsvolle Schulstreiks durchführen, haben für Freitag, 20. September, zum Streik aufgerufen. Überall werden Menschen auf die Straße gehen und einen Tag lang dringende Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise fordern.

Es geht jedoch nicht nur um einen Tag: Am 20. September beginnt eine weltweite Klimaaktionswoche – mit einer ganzen Woche voller Aktionen bis zum 27. Wir hoffen, dass dies ein Wendepunkt in der Geschichte wird.

Was genau ist der #Klimastreik?

Schüler*innen verlassen jeden Freitag ihr Klassenzimmer, um für das Klima zu streiken. Nun hoffen sie, dass die Erwachsenen mit auf die Straße gehen – dass Menschen ihr Büro, ihren Bauernhof, ihre Fabrik verlassen; dass Politiker*innen ihren Wahlkampf einen Tag ruhen lassen und Fußballstars vom Feld gehen; dass Schauspieler*innen sich die Schminke abwischen und Lehrer*innen die Kreide weglegen; dass Köch*innen ihr Restaurant zumachen und stattdessen die Demonstrierenden mit Mahlzeiten versorgen; dass auch Rentner*innen ihre Alltagsroutine unterbrechen und alle gemeinsam diese eine Botschaft an die Verantwortlichen in dieser Welt richten: Mit jedem Tag, an dem wir weitermachen wie bisher, wird die Chance auf eine gesunde, sichere Zukunft unseres Planeten vertan.

Wir hoffen, dass viele sich an Protesten beteiligen: gegen neue Pipelines oder gegen die Banken, die sie finanzieren; gegen die Ölfirmen und die Politiker*innen, die deren Lügen verbreiten. Wir hoffen, dass andere die Zeit damit verbringen, die Häuser ihrer Nachbar*innen zu isolieren oder Radwege zu bauen. Wir hoffen, dass jede*r zumindest ein paar Augenblicke in einem Stadtpark, auf einem Feld oder auf dem Balkon innehalten kann, um die Schönheit der Welt zu genießen, die zu schützen unser Vorrecht ist.

Wozu ein #Klimastreik?

Natürlich ist das eine große Bitte: Ein ganzer Tag im Leben der Welt ist eine große Sache, und wir alle sind unseren Alltagstrott gewohnt. Wir können jedoch nicht einfach die ganze Bürde den Schulkindern aufladen – sie brauchen unsere Unterstützung. Außerdem scheint das Durchbrechen unseres Alltags der Schlüssel zum Durchbrechen des Status quo zu sein – das Weitermachen wie bisher macht die Klimakrise mit jedem Tag schlimmer.

Wir leben in einer Zeit, in der unser Handeln für zig Jahrtausende den Verlauf der Zukunft bestimmen wird: Wie weit der Meeresspiegel ansteigen wird, wie weit sich die Wüsten ausbreiten, mit welchem Tempo die Wälder abbrennen werden. Ein Teil unseres Wirkens sollte dem Schutz der Zukunft dienen.

Am 20. September beginnt eine weltweite Woche mit Aktionen und Aktivitäten bis zum 27. September und darüber hinaus. Es gibt für jeden eine Aufgabe – hilf, womit du kannst.

Was kann ein #Klimastreik denn erreichen?

Für sich genommen kann dieser Streik die Klimakrise nicht an einem Tag lösen. Er kann jedoch aufzeigen, dass die Menschen nicht länger so weitermachen wollen wie bisher. Greta Thunbergs einsamer Protest hat letztes Jahr die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen und nun läuten Millionen von Schüler*innen die Alarmglocken. Jetzt sind wir dran, unseren Kindern beizustehen und den führenden Politiker*innen der Welt die Kraft der Klimabewegung aufzuzeigen. Am 20. September beginnt eine gigantische Aktionswoche auf der ganzen Welt.

Die gute Nachricht ist, dass die benötigten Lösungen vorliegen – der Preis von Solarmodulen ist im vergangenen Jahrzehnt um 90 % gesunken. Und wir wissen, welche politischen Maßnahmen umgesetzt werden müssen: Überall auf der Welt wurden verschiedene Versionen des Green New Deals vorgeschlagen. Dies sind Gesetze, die rasch und gerecht fossile Brennstoffe durch Sonnen-, Wind- und Wasserkraft ersetzen und dabei sichere Arbeitsplätze schaffen und die regionale Wirtschaft stärken würden.

Wer nimmt am Streik teil?

Wir hoffen, dass unterschiedlichste Gruppen teilnehmen, etwa aus den Bereichen Umwelt, Gesundheitswesen, soziale Gerechtigkeit und Entwicklung. Unsere größte Hoffnung liegt jedoch darin, deutlich zu machen, dass diejenigen, die die Klimakrise aktiv bekämpfen, nicht allein sind. Sie werden von den Millionen von Menschen unterstützt, die angesichts des Klimawandels immer besorgter sind, sich bisher jedoch im Hintergrund gehalten haben. Um so viele Menschen auf die Straße zu bringen, müssen wir unser Äußerstes tun. Uns bleibt jedoch nicht allzu viel Zeit: Das Fenster für wirksamen Klimaschutz ist nicht mehr lange offen.

Ich kann leider nicht streiken

Wir wissen natürlich, dass nicht jeder mitmachen kann – auf einem durch und durch ungerechten Planeten gibt es Menschen, die keinen einzigen Tag auf ihr Einkommen verzichten können. Andere wiederum haben Arbeitgeber*innen, die sofort jene entlassen, die einen Tag nicht zur Arbeit erscheinen.

Außerdem sind manche Jobs einfach unentbehrlich: Ärzt*innen in der Notaufnahme sollten weiterarbeiten. Viele von uns können jedoch ihre tägliche Arbeit für 24 Stunden liegen lassen und sich sicher sein, dass sie danach noch da ist.

Der Streik, zu dem die Jugendlichen für den 20. September aufgerufen haben, läutet eine Woche voller Klimaaktionen ein. Überall auf der Welt werden Pläne geschmiedet, bei denen Erwachsene mitmachen, vortreten und für den Klimaschutz eintreten dürfen.

Wer unterstützt die Klimastreiks?

Die Klimastreiks wurden von Schüler*innen und Studierenden ins Leben gerufen – sie werden über die #FridaysForFuture-Plattform organisiert. Bei dieser Mobilisierung handelt es sich um eine gemeinsame Aktion mehrerer NGOs und Umweltgruppen sowie Gewerkschaften und gesellschaftlichen Bewegungen auf der ganzen Welt. Sie folgt einem Aufruf der Jugend. Gemeinsam haben wir uns entschlossen, dem Aufruf zu folgen und ihn lautstark zu wiederholen: Alle sollen mitmachen, junge Menschen, Eltern, Großeltern, Arbeitende und Menschen, die sich um das Klima sorgen.

Eine Liste aller teilnehmenden Organisationen ist in Kürze verfügbar. Diese Prinzipien liegen dieser Gemeinschaftsaktion zugrunde.